Maßgeschneiderte Komplettlösungen

Systeme und Lösungskonzepte der evopro systems engineering AG

Schraubroboter für Motorenfertigung

Zur Automatisierung von Schraubprozessen können in bestehende Fertigungszellen Schraubroboter integriert werden.

Taktzeiten, trotz unterschiedlicher Verschraubungen und notwendiger Werkzeugwechsel können durch präzise Optimierung der Abläufe und Roboterfahrwege verbessert werden.

Details:

  • Roboterintegration
  • Projektierung
  • Konstruktion
  • Elektronplanung
  • Montage
  • SPS- und Roboterprogrammierung
  • Inbetriebnahme

Clinchanlage für Fahrzeugkomponenten

Die vollautomatische Produktionszelle zum Clinchen von Fahrzeugkomponenten ist auf große Stückzahlen mit hoher Verfügbarkeit ausgelegt. Die Anlagensoftware mit Visualisierung bietet mit einem mobilen Anlagenbedienpanel flexibles Arbeiten an der Station und eine schnelle Diagnose bei auftretenden Störungen. Durch das Bosch-Rexroth IndraDrive Servosystem mit Safety technology ist es möglich einen sicheren Anlagenbetriebe bei Mensch Maschinen Kontakt über die Safety SPS zu ermöglichen.

Details:

  • Taktzeit 55 Sekunden – 450 Bauteile pro Schicht
  • Aufbau von zwei Anlagen
  • Bauteilvermessung mittels VisionTools Kamerasystem und Stäubli Vermessungsroboter
  • Stäubli Schraubroboter
  • Bosch-Rexroth IndraDrive Servosystem mit Safety technology
  • Simatic S7 Safety CPU
  • Safety W-Lan Mobile Panel mit WinCC flexible

Palettieranlage

In der Portalkommissionieranlage werden 4- und 6-Zylinder Motorblöcke von einem Zuführband entnommen und typabhängig auf Paletten gestapelt. Dies erfolgt durch Erkennung des Motortyps mittels eines Kamerasysteme im Zuführband. Das Servoachs-Portalsystem greift die Motorblöcke in den Laufbuchsen und Stapel diese auf einem Palettensystem systematisch in bis zu drei Schichten, wobei automatisch Zwischenablagen und Endabdeckung auf die Paletten gelegt werden. Das System fährt vollautomatisch und palettiert bis zu 2.640 Motorblöcke pro Tag.

Details:

  • Palettieranlage für 4- und 6-Zylinder Rumpfmotoren
  • Taktzeit 24 Sekunden – 2.640 Stück/Tag
  • BMW Transline Steuerungs-Konzept
  • Cognex Kamerasystem zur Typerkennung
  • ET200pro dezentrale Peripherie mit Motorstarter
  • Sinamics S120 Portalantriebstechnik
  • Simatic S7 Safety CPU

Montagelinie für Spannungswandler

Bei der DC/DC Montagelinie handelt es sich um eine komplette Linie für den Zusammenbau eines DC/DC Spannungswandlers. Die Montagelinie besteht aus sieben Einzelstationen die mit einem Förderband miteinander verkoppelt sind. Der Spannungswandler wird mithilfe eines Werkstückträgers durch die einzelnen Stationen hindurch transportiert. Bei den Stationen wird das Bauteil komplett montiert. Eine der Stationen besteht aus dem sogenannten „Tunnel“, dieser ist mit einer automatischen EOL-Prüfstation versehen. Die letzte Station wird als Verpackplatz benötigt. Am Ende der Linie ist ein niO-Band angebracht. Der leere Werkstückträger wird über ein Rückführband zur Montagestation befördert.

​​Details:

  • Verfahrgeschwindigkeit (Montageband): 12m/s
  • Verfahrgeschwindigkeit (Rückführband): 18m/s
  • Kompletter Zusammenbau in einer Anlage
  • Komplett Eingehaust

Bauteilrückverfolgung Lagerschalen

Die lückenlose Rückverfolgbarkeit und Kontrolle aller verbauten Komponenten ist ein wichtiger Bestandteil der Null-Fehler-Strategie. Dies gilt insbesondere bei teilautomatisierten Prozessen.
Um direkt am Arbeitsplatz den Verbau der jeweilig richtigen Lagerschale sicherzustellen wurden 21 DMC-Scanner der Firma Cognex integriert. Dies ermöglicht eine unmittelbare Kontrolle direkt am Band und verhindert aufwendige Nacharbeit oder sogar den Ausfall beim Kunden. Mechanische u. elektrische Konstruktion, Montage, sowie die komplette steuerungstechnische Einbindung vor Ort.

​​Details:

  • Bauteilrückverfolgung von Lagerschalen
  • Scannerbalken, Scannertisch, Zustelleinheiten für Automatikstation
  • Integration in bestehende Montagelinie in engem Zeitfenster
  • 21 DMC-Scanner
  • Handscanner als Notfallstrategie

Vermessung von digitalen Laserdioden

Mit der dTRAY ermöglicht evopro die Vermessung von digitalen Laserdioden auf engsten Raum. Fünf DUTs können unabhängig von Umwelteinflüssen nebeneinander gleichzeitig in einer Klimakammer oder einen Laser-Burn-In-System belastet und vermessen werden. Neben den analogen Messdaten wie Strom, Spannung, Temperatur bietet die dTRAY die Möglichkeit aus jedem DUT zusätzlich den Versorgungsstrom des ICs, und zwei weitere analoge Spannungen zu vermessen. Ebenso können  über alle gängigen  Schnittstellen, wie z.B. SPI und I²C die im  DUT befindlichen Statusregister eingestellt, ausgelesen und ausgewertet werden. Zwei weitere Input- und Output Pins je DUT ermöglichen zusätzliche Beschaltungsmöglichkeiten, auf die die integrierte Firmware jederzeit reagieren und Funktionen steuern kann. Spezielle eFuses schützen die einzelnen DUTS vor Kurzschluss, Über- und Unterspannung und geben im Fehlerfall die Information an die Applikationssoftware weiter. Ein zusätzlicher Triggereingang ermöglicht zudem optional das Pulsen der einzelne Prüfling. Unabhängig von der Ansteuersoftware kann zudem eine SCPI-Schnittstelle über UART zur Steuerung der DUTs verwendet werden. Weitere Sicherheitsmaßnahmen über Interlock und Temperaturabschaltung sind vorhanden.

​​Details:

  • Langzeittest von digitalen Lasern und DUTs
  • Ansteuerung über Software und SCPI Protokoll
  • Klimakammertauglich (-40°C bis +85°C, bis 90%RH)
  • Ansteuerung der DUTs über SPI, I²C, GPIO
  • Realtime Messwertaufnahme aller Register und Spannungswerte
  • Sicherheitstechnik über Interlock

Prüftechnik für digitale Laserdioden

Der dCUBE dient als Versorgungs- und Kommunikationseinheit zwischen der digitalen Horde dTRAY und einer Softwareapplikation. Zwei  separate Versorgungstränge können jeweils 30 DUTs mit einer variable einstellbaren Spannungsversorgung von 1.8 bis 6V DC bei Strömen bis zu 7.5A je DUT versorgen und auf Ihre physikalischen Eigenschaften (Ulaser, Ilaser, NTC, Ilogic) vermessen. Das speziell angefertigte Teflon-Kabel bietet die Möglichkeit der Integration in eine beliebige Klimakammer. Dadurch kann das Verhalten der Dioden und dessen Alterungsfähigkeit auch in einem Temperaturbereich von -40°C bis 105°C bei 90% Luftfeuchtigkeit vermessen werden. Eine Applikationssoftware wertet jeden einzelnen DUT aus, überprüft ständig dessen Zustand und legt die Daten in einer Datenbank ab. Beliebig können Exports in allen gängigen Formaten erstellt werden.

​​Details:

  • Langzeittest von digitalen Prüflingen
  • CAN-Kommunikation
  • Klimakammertaugliche Versorgung (-40 bis +85°C, bis 90%RH)
  • Anschluss für bis zu 12 dTRAYs
  • Variable Messwertaufnahme zur Analyse moderner Laserdioden
  • Vermessung von bis zu 60 DUTs gleichzeitig

Prüftechnik für Halbleiterentwicklung

Ein wichtiger Baustein bei der Entwicklung eines Bauelementes ist die Zuverlässigkeit während des Betriebes.

In sogenannten BurnIn Systemen werden solche Lebensdauerversuche gefahren. Wichtig ist hierbei, eine möglichst hohe Packungsdichte, da ein solcher Versuch mehrere Wochen ohne Zutun eines Anlagenbedieners läuft. Außerdem ist eine möglichst 100%ige Automatisierung des kompletten Versuchsablaufes notwendig. Sicherheit ist, gerade wenn wir über Laser der Klasse 4 sprechen, selbstverständlich.

​​Details:

  • 105 Testplätze
  • 7,5KW Ausgangsleistung
  • 25° – 125° Bauteiltemperierung
  • Kontiunierliche POPT-Messung
  • Regelungsarten: ICONST, PCONST, IPULS
  • Komplette Steuerung über PC-Applikation
  • Modulartiger Aufbau

35W-Laser Messplatz

Der Messplatz dient zur Spezifikation und Vermessung von Laserbauteilen mit einer optischen Lichtleistung von bis zu 35W. Diese werden in einer speziellen Horden-Vorrichtung, die bis zu fünf Bauteile aufnehmen kann, in die Messkammer eingelegt, temperiert und anschließend unter bestimmten kundenspezifischen Kriterien vermessen.

Bei jeder Temperatur wird eine Kennlinie in einem zuvor festgelegten Testprofil mit definierten Abständen auf Spannung, Temperatur, optischer Lichtleistung und spektraler Auswirkung zu jedem Strompunkt vermessen. Anschließend wird eine bestimmte optische Lichtleistung Popt also Strommesspunkt zur spektralen Aufnahme verwendet.

Die speziell dafür programmierte Applikationssoftware steuert den Messplatz und Messgeräte an und führt  automatisiert die konfigurierten Messsequenzen durch.

Kennliniendaten können in kundenspezifischen Protokollen oder auch Datenbanken abgelegt werden. Ein Nachrüsten mit weiteren technischen Messmethoden, wie Thermopile-Messungen oder Nahfeldaufnahmen, sind jederzeit möglich.

​​Details:

  • Lichtdichte Messkammer mit integrierter Mess- und Temperiertechnik
  • Automatisierte Vermessung der Laserbauteile über Software
  • Bauteiltemperierung mit Wasser über externen Lauda Kühler
  • Anlagensteuerschrank mit integrierter Sicherheitstechnik und Messkammersteuerung

35W-Laser Testsystem

Das System verfügt über 4 Belastungsschübe in den jeweils 25 Laserbauteile im Dauerbetrieb belastet werden können. Die Laserbauteile sind auf einer Horde mit Wasserkühlungsanschluss montiert.

Der Belastungsschub verfügen über Wassergekühlte Lichtsenken und Messtechnik für die Abführung der hohen optischen Lichtleistung. Die Lichtsenken verfügen über eine robuste und hochabsorbierenden Beschichtung, die eine sichere Abführung des Laserlichtes gewährleisten.   

Die Belastungsschübe sind konstruktiv so ausgeführt, das kein gefährliches Streulicht nach außen gelangen kann.

Über die Testdauer von mehreren tausend Stunden je Testtyps werden so Ströme, Spannungen und weitere elektrische Größen, sowie die optische Lichtleistung auf Alterung gemessen.

Die integrierten Überwachungsfunktionen gewährleisten einen sicheren und kontrollierten Dauerbetrieb der zu testenden Laserbauteile.

Die speziell dafür programmierte Applikationssoftware steuert das System und Messgeräte an und zeichnet die Messwerte kontinuierlich auf. Eine Überprüfung auf Grenzwerte ermöglicht den sicheren Betrieb des Laserbauteils. Die Messwerte werden in der Kundeneigenen Datenbank archiviert.

Details:

  • Lichtdichte Belastungsschübe mit integrierter Mess- und Temperiertechnik
  • Kontinuierliche Messung der Laserbauteilewerte
  • Bauteiltemperierung mit Wasser über externen Lauda Kühler
  • Anlagensteuerschrank mit integrierter Sicherheitstechnik und Messkammersteuerung
  • Dauertest von 100 35W-Lasern

100W-Laser Testequipment

Das 100W-Laser Testsystem vermisst 24 Laser mit je 100W optischer Lichtleistung bei unterschiedlichen Temperaturbedingungen. Dabei wird in Alterungstest über einen beliebigen Zeitraum von bis zu mehreren tausend Stunden die elektrischen Größen von Strom, Spannung und optischen Leistungen vermessen. Frei definierbare Zyklen lassen einzelne Plätze Kennlinien separat zum Dauerlauf prüfen. Über beliebige Schnittstellen können die Daten in verschiedene Ausgabeformate oder cloudbasierten Lösungen abgelegt werden.

​​Details:

  • Bedienerarbeitsplatz
  • Laser-Testplatz
  • Linearachse mit Ausleger und Messmodulen
  • Kühlplatte mit Kühlsystem
  • Kühlsystem Testplätze (mit Wärmetauscher, Pumpe und Wasserfilter)
  • Lichtschutzhaube
  • Rack mit Stecker-Kontaktierung
  • Kühler
  • Podest

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