evoTrQ

Bauteiltrackingsystem

evoTrQ_evopro-systems-engineering-AG

Erweitert die Möglichkeiten in Ihrem Presswerk

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evoTrQ bedeutet:

  • Steigerung der Wertschöpfung
  • Reduzierung defekter Produktkomponenten
  • Verbesserung der Bauteilqualität
  • Verringerung der Gesamtkosten

evoTrQ bietet innovative Systembausteine, von denen die Fertigungsprozesse in Ihrem Presswerk profitieren.

Eine ausgereifte Datenerfassung und echtzeitnahe Visualisierung ermöglichen die Anpassung laufender Produktionsprozesse und unterstützen beim Aufbau umfassender Analysepotentiale. So können Sie Ihr Wissen über die gesamte Prozessabwicklung kontinuierlich erweitern.

evoTrQ kombiniert die Begrifflichkeiten Industrie 4.0 und Internet der Dinge in einem modularen System und etabliert die Smart Factory im Presswerk. Unser System sammelt Produktions- und Prozessdaten und stellt diese zur Analyse bereit. Dies ermöglicht eine aktive Optimierung des Fertigungsprozesses – vor, während und nach der Produktion im Presswerk.

 

Download Bausteinbeschreibung

evoTrQ - Ihre Komplettlösung in die Industrie 4.0

Laserbeschriftungsanlage

- Blechgeschwindigkeit max. 210m/min
- Bis zu 4 unabhängige Laser pro Anlage
- Kleinster Beschriftungsabstand 200mm
- Automatische Fokusnachführung
- Webbasierte Programmkonfiguration

Kamerastation

- Lesegeschwindigkeit max. 300m/min
- Bis zu 4 Kameras pro Anlage
- Integrierte Beleuchtung
- Vertikale und horizontale Anpassung
- Kamerasichtfeld 200 x 200 mm

Datenverarbeitung

- Anbindung Coil-Anlage
- Echtzeitnahe Abbildung unterschiedlicher Qualitätsparameter
- Pressenstufen-Parameter
- Integration in die Anlagensteuerung
- Feedback von Defekten

Panasonic HG-C Laser Distance Sensor

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evoTrQ unterstützt bei der Erschließung von Einsparpotentialen im Bereich der Materialbeschaffung

  • Erweiterung der Material-Toleranzbereiche für Coils

Bisher werden Toleranzbereiche der verwendeten Coils hinsichtlich Materialdicke durch die Erfahrung und das jeweilige Know-how der Anlagenbetreiber bestimmt. evoTrQ bietet eine empirische Grundlage für die Definition von Grenzwerten, indem es vielfältige Informationen zur Qualität der Endprodukte sammelt und zur Analyse bereitstellt.

Hierdurch können Toleranzgrenzen sehr viel genauer bestimmt und Einsparpotenziale im Bereich der Materialbeschaffung offengelegt werden.

evoTrQ sammelt Daten und stellt Sie Ihnen zur Analyse bereit, damit Sie die richtigen Schlüsse daraus ziehen, den Anteil qualitativ einwandfreier Bauteile erhöhen und Ihre Produktivität steigern können.

evoTrQ ermöglicht, den Pressvorgang proaktiv an wechselnde Materialeigenschaften anzupassen.
  • Identifizierung von Materialveränderungen in einem Platinenstapel
​Es gibt eine Vielzahl bewährter Lösungen, die während des Schneidvorgangs produktions- und qualitätsrelevante Daten erfassen können. ​Aber sobald die geschnittenen Platinen gestapelt oder vermischt werden, können Materialunterschiede meist nicht mehr erkannt und einzelnen Bauteilen zugeordnet werden. ​Mit evoTrQ machen Sie diese Unterschiede durch Analysen von Produktionsdaten nachvollziehbar und erkennen Veränderungen bauteilbezogener Materialeigenschaften frühzeitig. Die vorausschauende Bauteilerkennung mit evoTrQ hilft, Anlageneinstellungen für den Pressvorgang rechtzeitig an wechselnde Materialeigenschaften anzupassen sowie Effizienz und Qualität zu steigern.

evoTrQ schafft die richtigen Ansatzpunkte:

  • Reduzierung eines Quarantänelagers
  • Einfacheres Auffinden defekter Bauteile

​Für die Arbeitsschritte nach dem Herstellungsprozess stellt evoTrQ nützliche Optimierungswerkzeuge bereit. Wird bei der späteren Weiterverarbeitung ein fehlerhaftes Bauteil detektiert, müssen eine beträchtliche Anzahl baugleicher Teile im Lager auf ähnliche Mängel überprüft werden, was im Regelfall einen enormen Zeitaufwand und hohe Kosten nach sich zieht.

​evoTrQ schafft die Möglichkeit, betroffene Bauteile zielgenau zu identifizieren. Mit Hilfe gesammelter Produktionsdaten schränken Sie die Anzahl der zu überprüfenden Teile signifikant ein. Dadurch können Sie Ihr Quarantänelager verkleinern und wertvolle Arbeitszeit einsparen.

evoTrQ Entscheidungshilfe

Die Firma evopro ist ein Systemlieferant und Integrator und hat sicherlich inzwischen einiges an Erfahrung im Presswerksumfeld. Klar ist jedoch auch, dass wir selbst kein Presswerksbetreiber sind und daher auch nicht jedes Detail über Presswerksprozesse kennen, geschweige denn die Kosten für bestimmte Prozesse, Bauteile oder gar bestimmte Qualifikation kennen. Wir haben die Werte in den kommenden Beispielen erfunden, respektive nach bestem Wissen und Gewissen geschätzt. Jeder Leser, der besseres Wissen darüber hat, möge die Werte so sie falsch sind durch die richtigen ersetzen. Wir glauben allerdings, dass wir mit unseren Annahmen relativ konservativ an die Sache herangegangen sind.
Ein direktes Einsparpotenzial lässt sich bei der Umformung der Teile im Presswerk ermitteln: Wenn man es schafft, z.B. bei einer sprunghaften Änderung der Dicke oder der Beölung oder sonstiger beeinflussender Parameter den Teileübergang genau zu identifizieren und aufgrund der Erfahrung der Werker die Anlage richtig nachzustellen, hat man folgenden Effekt:
  1. Wenn aufgrund von Änderungen in den Materialparametern eine schlechte Qualität in z.B. der ersten Stufe einer 6 Stufenpresse entsteht, dann werden ohne Wissen über diese Änderung mindestens weitere 8 Teile gefertigt, bevor die Qualitätskontrolle End of Line das Problem entdeckt.
    1. (ohne Bauteilidentifikation) Angenommener Wert eines komplexen Bauteils 80€ * 9 defekte Bauteile = 720€
    2. (mit evoTrQ) Angenommener Wert eines komplexen Bauteils 80€ * 1 defektes Bauteil = 80€
Einsparpotenzial pro Materialänderung im Auftrag 640€

Einsparpotenzial bei Maschinenzeit lässt sich über das gleiche Beispiel erläutern:
Bei einem Qualitätsproblem hat man mit evoTrQ die Möglichkeit das Eingangsmaterial, das in den Umformprozess gelangt genauer zu betrachten:
  1. Aus irgendeinem Grund gibt es End of Line ein Qualitätsproblem, welches analysiert werden muss hierfür muss die Anlage gestoppt werden, weil nicht klar ist, wo die Ursache für dieses Problem liegt. Mit Informationen zu Änderungen der Materialparameter und Prozessparameter in der Coillinie, können Ursachen materialbasierend schneller ausgeschlossen oder auch gefunden werden.
    1. (ohne Bauteilidentifikation) Angenommene Kosten/Anlagenstunde 5.000€ * 30min Anlagenstillstand/Auftrag wegen Fehlersuche = 2.500€/Auftrag
    2. (mit evoTrQ) Angenommene Kosten/Anlagenstunde 5.000€ * 10min Anlagenstillstand/Auftrag wegen Fehlersuche = 833€

Einsparpotenzial pro Auftrag 1.667€

Über das Beispiel „Einsparung von Maschinenzeit“ lässt sich alternativ auch der Umsatzausfall errechnen:
Bei einem Qualitätsproblem hat man mit evoTrQ die Möglichkeit das Eingangsmaterial, das in den Umformprozess gelangt genauer zu betrachten:
  1. Aus irgendeinem Grund gibt es End of Line ein Qualitätsproblem, welches analysiert werden muss hierfür muss die Anlage gestoppt werden, weil nicht klar ist, wo die Ursache für dieses Problem liegt. Mit Informationen zu Änderungen der Materialparameter und Prozessparameter in der Coillinie, können Ursachen materialbasierend schneller ausgeschlossen oder auch gefunden werden.
    1. (ohne Bauteilidentifikation) angenommener Preis/Bauteil 50€ * 10Hübe/min * 30min Anlagenstillstand/Auftrag wegen Fehlersuche = 15.000€/Auftrag
    2. (mit evoTrQ) angenommener Preis/Bauteil 50€ * 10Hübe/min * 10min Anlagenstillstand/Auftrag wegen Fehlersuche = 5.000€/Auftrag

Reduzierung des Umsatzausfalls um 10.000€

Einsparpotenzial bei Suchzeit nach bestimmten Bauteilen in Rohbau oder nach Lack: Durch die auch nach dem Umformprozess noch lesbare Lasernummer können alle Teile, die im Rohbau an eine Karosse angebaut werden identifiziert werden und mit der VIN Nummer verknüpft werden:
  1. Wenn aufgrund eines übersehenen Fehlers End of Line eine komplette Karosse gesperrt wird und die Nachbarbauteile gesucht werden oder gar nach Lack ein Problem auftaucht und eventuell ebenfalls davon betroffene Teile gesucht werden:
    1. (ohne Bauteilidentifikation) Angenommene Kosten/Arbeitsstunde Qualitätsingenieur 100€ * 16 Stunden = 1.600€ + mehrere gesperrte Karosserien
    2. (mit evoTrQ) Angenommene Kosten/Arbeitsstunde Qualitätsingenieur 100€ * 1 Stunde = 100€
Einsparpotenzial pro gesuchtem Fehler 1.500€

  1. Materialeinsparung/Monat:
    1. 1.640€/Auftrag * 1 Auftrag/Schicht * 15 Schichten/Woche * 4 Wochen/Monat = 38.400€
  2. Einsparung von Maschinenzeit/Monat:
    1. 1.667€/Auftrag * 1 Auftrag/Schicht * 15 Schichten/Woche * 4 Wochen/Monat = 100.020€
  3. Alternativansatz Umsatzausfall:
    1. 10.000€/Auftrag * 1 Auftrag/Schicht * 15 Schichten/Woche * 4 Wochen/Monat = 600.000€
  4. Einsparung von Zeit zur Fehlersuche nach Verbau der Teile im Rohbau oder sogar nach Lack:
    1. 1.500€/Fehler * 3 Fehler/Monat = 4.500€

Die Summe aus der hier gezeigten einfachen Hochrechnung ergibt ein Einsparpotenzial von rund 143T€ (alternativ rund 640T€) monatlich.

Sicherlich ist die Einsparung der Maschinenzeit nicht direkt als monetäre Einsparung zu sehen, allerdings verschieben sich diese zusätzlichen Investitionskosten für eine neue Linie eventuell nach hinten, weil die bestehende Anlage Kapazitäten für weitere Teile verfügbar hat.

 

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